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Sehr geehrter Herr Kammerpräsident,
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
Sehr geehrter Herr Premierminister,
Sehr geehrte Damen und Herren Minister,
Am 19. Februar 2008 hat die „Chambre des Députés“ in einer ersten Lesung einstimmig für das Palliativgesetz gestimmt und mit einer knappen Mehrheit von 30 Stimmen bei 26 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen für das Euthanasiegesetz. Der Staatsrat verweigerte am 3. März 2008 beiden Gesetzen die Dispens, so dass beide Gesetze überarbeitet werden müssen und erst dann zu einer zweiten Lesung kommen können.
In den letzten Wochen wurde dann sowohl in den Parteien/Fraktionen als auch in der Öffentlichkeit über das „Ob“ und „Wie“ vor allem des Euthanasiegesetzes nachgedacht und gestritten.
In dieser Situation hat die „Action pour la vie et contre l’euthanasie“, wie schon der Name sagt, von Anfang an eine ganz klare Position bezogen, nämlich die uneingeschränkte Befürwortung des Palliativgesetzes und der kategorischen Ablehnung der Legalisierung der Euthanasie.
Die „Action pour la vie et contre l’euthanasie“ hat in der jetzigen Phase der Meinungsbildung, in der die Fraktionen über Änderungen der Gesetze diskutieren, ein Gespräch mit den verschiedenen Fraktionen angefragt. Sie weiß dabei die 6400 Unterzeichner der Unterschriftenliste der „Action pour la vie et contre l’euthanasie“ hinter sich.
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